Regulierung


Netzentgeltberechnung
Die Erstellung des Netzentgeltantrages erfolgt - vom SAP-Export über die Plausibilisierung der Daten und Abbildungsregeln bis zur Excel-Ausgabe der Berechnungsbögen (BaB, B1 und B2) - automatisiert.

Der Datentransfer von SAP nach LCC erfolgt mit Hilfe der Schnittstelle LCC ANT und einem speziellen SAP Report, den wir für den Datentransfer nach LCC entwickelt haben. In LCC werden die Daten aufbereitet und ergänzt. So werden zum Beispiel spezifische BNetzA-Einstellungen zugefügt, fehlende Angaben ergänzt oder mehrere Anlagevermögen kombiniert.

Die Umrechnung von einem bilanziellen auf den kalkulatorischen Bestand erfolgt in LCC. Dort können dann Variantenrechnungen mit veränderten Berechnungsvorgaben der BNA durchgeführt werden. Die Ausgabe der Ergebnisse erfolgt automatisiert in die von der Bundesnetzagentur herausgegebenen Erfassungsbögen und in übersichtlichen Kurzberichten.

 

Erlösobergrenze

Der Erfolg der Netzgesellschaft in den regulierten Sparten, wird durch die Erlösobergrenze und die tatsächlich realisierbaren bilanziellen Kosten gesteuert. Die Berechnung der Erlösobergrenze und die Simulation von Szenarien unterstützen den Netzbetreiber bei der Erlösoptimierung. Um die optimale EOG zu bestimmen, werden das Sachanlagevermögen, die geplanten Investitionen, die Bilanzwerte und die Daten aus der Netzentgeltberechnung importiert. Die Auswirkungen auf die Erlösobergrenze durch die Manipulation der Einflussfaktoren der EOG-Formel (z.B. Indexwerte) oder die Vorgabe von Investitions- und Kostenszenarien können dargestellt und so in optimaler Erlöspfad ermittelt werden.

 

Ertragswertberechnung

Aufsetzend auf den Datengrundlagen der Netzentgeltverordnung und Annahmen zu den künftigen Investitionen, Betriebskosten, Umlaufvermögen, Zuschüssen und anderen Finanzgrößen, kann z.B. eine Prognose des Ertragswertes für ein Konzessionsgebiet erfolgen. Darüber hinaus eignet sich die erstellte Zahlenbasis, um alle Unternehmenskennzahlen, wie Abschreibung, Buchwert (nach NGB, IFRS, BNetzA), EK-/FK-Verzinsung, Steueraufwand, Ertrag oder Pachtraten aus der Sicht eines Netzeigentümers oder auch Pächters zu ermitteln. Die Ableitung und vergleichende Darstellung von geeigneten Kenngrößen liefert die Grundlage zur Steuerung von Konzessionsportfolios. 

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