Netzzustandsbericht als Baustein zur transparenten Kommunikation

Für die Darstellung des Zustands der Versorgungsnetze nach Innen und Außen sind zuverlässige Netzkennzahlen unentbehrlich. Neben den Kennzahlen zur Netzstatistik treten zunehmend auch Darstellungen und Prognosen zur weiteren Entwicklung des Zustands der Netze in den Fokus. Netzzustandsberichte und Dashboards sind wichtige Bausteine in der Kommunikation mit den Stakeholdern der Netzgesellschaft (z.B. Eigentümer, Kunden, Mitarbeiter, Konzessionsgeber, Regulator).

Die erste Aufgabe bei der Einführung eines Asset Management Systems ist die Bereitstellung eines soliden Betriebsmitteldatenbestands (Asset Register), der die Stammdaten in Verbindung mit weiteren relevanten internen und externen Datenquellen für die Analysearbeit bereitstellt. Im Zuge der Erstellung von differenzierten Analysen und Berichten entsteht eine Vielzahl an neuen Erkenntnissen und Ergebnissen zu Fragestellungen rund um die Asset Management Themen Investitions- und Instandhaltungsplanung und dem Regulierungsmanagement. Zur Kommunikation der daraus abgeleiteten Planungen und Prognosen in aggregierter und übersichtlicher Form, können kombinierte Berichte und Analysen verwendet werden. Dazu gehört natürlich auch die Ableitung aussagekräftiger und zuverlässiger Netzkennzahlen. Die Darstellungen reichen von der einfachen Netzstatistik bis zu umfassenden Netzzustandsberichten und -prognosen. Dabei können die Berichte und Analysen so erstellt werden, dass nach einer neuen Dateneinspielung eine automatische Aktualisierung nach vorgegebenem Regelwerk erfolgt.